Tiere in Altenheimen

Grundlage für den Besuch eines Tieres ist, dass der zu Pflegende (oder der Betreuer) mit diesem Besuch einverstanden ist und bei den Beteiligten keine Tierhaarallergien vorliegen. Sinnvoll ist eine schriftliche Einverständniserklärung.
Weiterhin sollten akut erkrankte Personen nicht besucht werden, um auch die Gesundheit des Tieres sicherzustellen. Natürlich bleiben kranke Tiere auch zu Hause.

Als Hygienemaßnahmen wird nach dem Tierkontakt Händewaschen und Händedesinfektion empfohlen. Wenn die Tiere z. B. auf den Schoß genommen werden oder sich auf dem Bett aufhalten, sollte eine wasserdichte Unterlage vorhanden sein.

Ein regelmäßiger Tierarztcheck gewährleistet, dass das Tier gesund ist, keine Schmerzen hat und somit keine Gefahr für die Bewohner darstellt.
Regelmäßige Impfungen gemäßg aktuellem Impfkalender schließen die Übertragungen von Krankheiten aus.
Auch eine kontinuierliche prophylaktische Behandlung gegen Ektoparasiten und regelmäßige Entwurmungen sind für Mensch und Hund gleichermaßen wichtig.
Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung ist obligatorisch. Dabei ist darauf zu achten, dass der Einsatz als Therapie- oder Besuchstier mitversichert ist.
Selbstverständlich wird das Tier in den Hygieneplan der Einrichtung aufgenommen.

Soweit als möglich sollten die eingesetzten Tiere einen guten Grundgehorsam haben und den Umgang mit Menschen gewöhnt sein.