Tiere erreichen jeden Menschen

In vielen Altenheimen herrscht Stille, weil sich die dort lebenden Menschen aufgrund von mangelnder Ansprache, einer Alzheimer Erkrankung und ihrer beeinträchtigten Kommunikations- und Wahrnehmungsfähigkeit immer mehr in sich zurückziehen. Hier agieren Tiere als Brücke und eröffnen neue Wege und neue Zugänge zu den Menschen.

Insbesondere an Demenz erkrankte Menschen erleben den Kontakt mit Tieren als wohltuend. Ein Tier fordert nicht mehr, als der Mensch ihm geben kann: Aufmerksamkeit, Zuwendung, freundliche Worte, liebevolle Berührungen und auch mal ein Leckerchen.

Die Kommunikation mit einem Tier ist bei weitem unkomplizierter als mit einem menschlichen Gegenüber. Menschen stellen Fragen und erwarten Antworten, fragen nach. Tiere erwarten keine Sprache, keine Sätze. Nur einfache Sätze oder Worte mit einer freundlichen Stimmfarbe wie zum Beispiel: ei, ei, ei sind ausreichend um mit dem Hund zu kommunizieren.

Bereits in mehreren Studien wurde der positive Effekt von Tiertherapie auf Lebensmut, Zufriedenheit, Kontaktfreudigkeit usw. nachgewiesen.

Darüber hinaus gilt: wer ein Tier hat, hat eine Aufgabe. Tiere strukturieren mit ihren Bedürfnissen den Tag. Die Versorgung der Haustiere ist ein fester Bestandteil unseres Betreuungskonzeptes.